August Kühler: Vom KZ-Häftling zum Bürgermeister
14.04.2021
August Kühler war der letzte Bürgermeister der Altgemeinde Rünthe. In der NS-Zeit steckten ihn die Nazis ins KZ, das er mit Glück überlebte. Künftig soll ein Stolperstein an sein Schicksal erinnern.

Die Grimberg-Katastrophe von 1946
20.02.2021
Am 20. Februar 1946 ereignete sich auf der Schachtanlage Grimberg 3/4 das größte Grubenunglück in der Geschichte des deutschen Steinkohlebergbaus. Durch eine Schlagwetterexplosion verloren 405 Kumpel ihr Leben. Die Erinnerung an die Katastrophe ist bis heute lebendig.

Vom Adelssitz zum Schultenhof: Das Haus Wedeling in Rünthe-West
01.01.2021
Am Fürstenhof in Rünthe-West befand sich im Mittelalter der Adelssitz der Familie von Wedeling. Später wurde daraus ein großer Schultenhof. Die Zeche Werne errichtete auf den Ländereien ab 1921 die Kolonie Rünthe-West.

Die Rünther Ureinwohner
25.12.2020
Ein altes Adressbuch aus dem Jahre 1895 gibt Auskunft über die ursprüngliche Bevölkerung der Gemeinde Rünthe vor der Bergbau-Ära. Einige Familiennamen finden sich heute noch im Ort.

20.11.2020
Rünthes ältestes Haus steht in der Südlichen Salzstraße und ist ein architektonisches Kleinod. Ursprünglich gehörte der kleine Kotten zum Gut Haus Rünthe.

09.11.2020
Innerhalb der heutigen Stadt Bergkamen gab es früher nur wenige Juden, die sich durch Flucht vor der nationalsozialistischen Verfolgung retten konnten. Zu ihnen gehörte die Familie Hertz, die am Nordberg ein Textilgeschäft betrieb

26.09.2020
Die Drohnenfotos wurden im Sommer 2020 mit einer DJI Mavic Mini gemacht. Unter Beachtung der Urheberbenennung stelle ich die Aufnahmen zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung. Für alle Aufnahmen gilt als Bildnachweis: Manuel Izdebski. Zum Vergrößern einfach auf das jeweilige Bild klicken!

13.08.2020
Straßennamen wurden in Rünthe erst ab 1910 eingeführt. Im Laufe der Geschichte hat es aus unterschiedlichsten Gründen immer wieder Umbenennungen gegeben. Einige Straßen wurden durch den Bau des Datteln-Hamm-Kanals geteilt.

05.08.2020
Der Romberger Wald ist die grüne Lunge des Stadtteils Rünthe. Sein Namensgeber ist der Freiherr Gisbert von Romberg, der den Forst 1796 aus einer Zwangsversteigerung erwarb. Ursprünglich gehörten die Ländereien zur Burg Hugenpoth in Stockum.

28.06.2020
In der Zeit von 1933 bis 1945 wurden viele Bürgerinnen und Bürger der Altgemeinde Rünthe von den Nazis verhaftet, darunter hauptsächlich Kommunisten und Sozialdemokraten. Im Kreisarchiv finden sich heute noch die Entschädigungsakten aus den Nachkriegsjahren, die ein düsteres Bild von der Verfolgung zeichnen.

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