Vom Adelssitz zum Schultenhof: Das Haus Wedeling in Rünthe-West
01.01.2021
Am Fürstenhof in Rünthe-West befand sich im Mittelalter der Adelssitz der Familie von Wedeling. Später wurde daraus ein großer Schultenhof. Die Zeche Werne errichtete auf den Ländereien ab 1921 die Kolonie Rünthe-West.

Das Rünther Adressbuch von 1895
25.12.2020
Das Adressbuch für den Altkreis Hamm von 1895 enthält auch ein Einwohnerverzeichnis der Gemeinde Rünthe. Es erlaubt einen Blick auf die Bevölkerung kurz vor Beginn der Bergbau-Ära.

20.11.2020
Rünthes ältestes Haus steht in der Südlichen Salzstraße und ist ein architektonisches Kleinod. Ursprünglich gehörte der kleine Kotten zum Gut Haus Rünthe.

09.11.2020
Innerhalb der heutigen Stadt Bergkamen gab es früher nur wenige Juden, die sich durch Flucht vor der nationalsozialistischen Verfolgung retten konnten. Zu ihnen gehörte die Familie Hertz, die am Nordberg ein Textilgeschäft betrieb

26.09.2020
Die Drohnenfotos wurden im Sommer 2020 mit einer DJI Mavic Mini gemacht. Unter Beachtung der Urheberbenennung stelle ich die Aufnahmen zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung. Für alle Aufnahmen gilt als Bildnachweis: Manuel Izdebski. Zum Vergrößern einfach auf das jeweilige Bild klicken!

13.08.2020
Straßennamen wurden in Rünthe erst ab 1910 eingeführt. Im Laufe der Geschichte hat es aus unterschiedlichsten Gründen immer wieder Umbenennungen gegeben. Einige Straßen wurden durch den Bau des Datteln-Hamm-Kanals geteilt.

05.08.2020
Der Romberger Wald ist die grüne Lunge des Stadtteils Rünthe. Sein Namensgeber ist der Freiherr Gisbert von Romberg, der den Forst 1796 aus einer Zwangsversteigerung erwarb. Ursprünglich gehörten die Ländereien zur Burg Hugenpoth in Stockum.

28.06.2020
In der Zeit von 1933 bis 1945 wurden viele Bürgerinnen und Bürger der Altgemeinde Rünthe von den Nazis verhaftet, darunter hauptsächlich Kommunisten und Sozialdemokraten. Im Kreisarchiv finden sich heute noch die Entschädigungsakten aus den Nachkriegsjahren, die ein düsteres Bild von der Verfolgung zeichnen.

11.06.2020
Nach der NS-Diktatur blühte in Rünthe die Freidenker-Bewegung auf. Das Urnengräberfeld auf dem Friedhof ist ein Zeugnis dieser Epoche. Heute sind nur noch wenige Freidenker-Gräber vorhanden, der Freidenkerverein schon lange aufgelöst.

19.04.2020
In Rünthe gibt es Seife satt! Die früheren Kumpel in den Kolonien haben ihre Zechenseife schon vor Jahren gebunkert. In der Corona-Krise gibt es ein Comeback.

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